CBD-Öl bei Angststörungen

CBD Öl hilft bei Angststörungen

Vergleich zwischen CBD und Valium

Im Jahre 1993 wurde eine Studie von  Zuardi, Graeff und Guimarães [1] veröffentlicht, in der sie die angstlindernde Wirkung von 300 mg Cannabidiol mit der von 10 mg Diazepam (Valium) verglichen haben. In dieser Studio wurde eine Stress-Situation simuliert: Die Probanten sollten vor laufender Videokamera eine Rede halten. Diese Situation erhöht die subjektiv wahrgenommene Angst mit all ihren physiologischen Begleiterscheinungen. Dazu zählen die Steigerung der Herz- und Atemfrequenz. Im Ergebnis verminderten sowohl CBD als auch Diazepam die durch den Test ausgelöste Angst.

Es ist außer unserer Sicht nicht notwendig zu erwähnen, welches der beiden Mittel gesünder ist, weil es weder Suchtpotential noch bekannte Nebenwirkungen aufweist. 

CBD bei der Behandlung einer Posttraumatischen Belastungsstörung

Eine Untersuchung an der Abteilung für Klinische Psychopharmacology von Das und anderen an der Universität von London [2] kommt zu dem Schluss, dass CBD möglicherweise bei der Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) von Nutzen sein könnte.

An dieser Studie nahmen 48 gesunde Probanden teil. Hier verstärkte CBD die Festigung der so genannten Auslöschung (Extinktion) von Furcht. In dieser Studie erlernten die Teilnehmer zunächst, dass auf einen neutralen Reiz (ein farbiger Kasten) ein zweiter (unangenehmer) Reiz folgen würde, nämlich ein elektrischer Schock.

Danach folgt eine Phase, in der auf den neutralen Reiz kein unangenehmer Reiz mehr folgte. In dieser Phase wurde die Furcht vor dem zweiten unangenehmen Reiz ausgelöscht. CBD hatte einen positiven Effekt auf dieses Vergessen des unangenehmen Ereignisses. 

CBD bei sozialer Angststörung / CBD bei Simulation eines öffentlichen Redetests

In einer klinischen Studie aus 2011 verbesserte Cannabidiol die Symptome einer generalisierten sozialen Angststörung [3].

In dieser Studie untersuchten Wissenschaftler der Universität von Sao Paulo die Wirkungen von 600 mg CBD im Vergleich zu einem Placebo. Probanden mit generalisierter Angststörung wurden einem simuliertes Test für öffentliches Sprechen ausgesetzt. Die Vorbehandlung mit CBD trug zu einer signifikanten Reduzierung der Angst bei. Der Alarmzustand in Bezug auf die bevorstehende Rede, die dadurch ausgelöste kognitive Beeinträchtigung und das damit verbundene Unbehagen wurden dadurch erheblich reduziert.

Ein gewisses Unbehagen, sich auf eine Bühne oder ein Podest zu stellen und eine Rede zu halten, ist völlig normal. Dies kann allerdings so stark ausgeprägt sein, dass der bloße Gedanke daran bereits Nächte vorher seine Auswirkung in Schlaflosigkeit hat. Oder dass der Redner so stark kognitiv eingeschränkt ist, dass ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Worte fehlen, sobald er sich seinem Auditorium gegenübersieht. Das Schlimme daran ist, dass in diesem Zustand dann genau das eintritt, wovor der Redner Angst hat. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung des Angstzustands.

Die prophylaktische Gabe von CBD-Öl reduziert diese Angst auf ein normales Maß, so dass Schlafen und klares Denken wieder möglich sind.

Quellen:

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22290374/
[2] https://www.researchgate.net/publication/342461831_The_Impact_of_Cannabidiol_on_Psychiatric_and_Medical_Conditions
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3079847/

Bildnachweis: depositphotos.com © AndrewLozovyi